LEE_NABU_Demo

In Düsseldorf haben rund 100 Vertreterinnen und Vertreter der Erneuerbaren Energien-Branche unter der Federführung des LEE NRW gegen irrationale Artenschutzforderungen der Naturschutzverbände in den Genehmigungsverfahren demonstriert. Die Demo fand nicht zufällig in direkter Nachbarschaft zur Landesgeschäftsstelle des NABU NRW (Naturschutzbund NRW) statt. Der NABU NRW ist in der Branche als klagefreudiger Verband bekannt, ist mit den Genehmigungsbehörden gut vernetzt und hemmt so schon im Genehmigungsverfahren etliche wichtige Energiewende-Projekte – besonders im Bereich der Windenergie. Da der NABU von seinem Hausrecht Gebrauch gemacht hatte und es dadurch den Demonstrantinnen und Demonstranten verboten war, ihre Kundgebung direkt vor der Geschäftsstelle abzuhalten, musste der Protest auf einen nahegelegenen Platz verlegt werden. In seiner Ansprache machte der Landesvorsitzende des LEE NRW Reiner Priggen deutlich, dass Klimaschutz Artenschutz ist. „Ohne Windkraft geht es beim Klimaschutz nicht. Der NABU muss sich überlegen: Wer das Pariser Abkommen will, muss auch die Windkraft wollen. Alles andere ist unehrlich“.

Reiner Priggen

Nach Recherchen des LEE NRW wurde in den vergangenen Jahren der Bau von deutlich über 100 Windenergieanlagen durch überzogene oder vorgetäuschte Artenschutzforderungen ausgebremst oder sogar gänzlich blockiert. Der NABU NRW ist dabei nicht kompromiss- und gesprächsbereit und bleibt bei seinen Maximalforderungen. Bezeichnenderweise wurde ein am Demo-Tag geplantes Streitgespräch im WDR zwischen Reiner Priggen und der NABU-Landesvorsitzenden Heide Naderer von ihr kurzfristig abgesagt. Diverse Gesprächsangebote von Windenergieunternehmen hat Naderer in der Vergangenheit ebenfalls ausgeschlagen. In den Medien verkündet sie allerdings genau das Gegenteil und schiebt den schwarzen Peter zu Unrecht der Windbranche zu. Auch deswegen war das öffentliche Statement des LEE NRW wichtig: Der NABU NRW gefährdet durch sein Vorgehen den Klimaschutz und fördert so das Artensterben.

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